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Atommüll: Hypothek auf die ZukunftDie Betreiber von Atomkraftwerken im Verein mit Politikern von CDU/ CSU und FDP empfehlen den Weiterbetrieb von Atomkraftwerken und erklären die Atommüllfrage für gelöst. Wenn man sie nach der Lösung fragt, lautet die Antwort der Salzstock Gorleben. Befasst man sich näher mit diesem Standort, ergibt sich ein anderes
Bild. Bildquelle: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29490/10.html Bereits 1987 ist man beim Aushub eines Schachtes auf salzhaltiges Grundwasser gestossen. Das heißt, dass das Wasser Kontakt mit den Salzstöcken hat. Verwunderlich ist das nicht. Im Gegensatz zu anderen Salzstöcken hat Gorleben kein wasserundurchlässiges Deckgebirge, das die Salzstöcke schützt. Das ist lange bekannt. Selbst wenn man Salzstöcke grundsätzlich für geeignet hält – was unter Fachleuten umstritten ist – ist Gorleben der denkbar ungeeignetste Salzstock für die Lagerung hochradioaktiven Atommülls! Seine „Eignung“ aus der Sicht der Politiker in den 70er Jahren verdankt er seiner Lage in einem (damals) abgelegenen Winkel der BRD, der von drei Seiten von der Zonengrenze umschlossen war. Die ergebnisoffene Suche nach dem am besten geeigneten Endlager muss erst noch beginnen. Die Produktion von hochradioaktivem, Jahrhunderttausende strahlendem
Müll in Atomkraftwerken muss aufhören.
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